Nadellager PDF Drucken E-Mail

mit oder ohne Borde, offene Ausführung oder mit zwei schleifenden Dichtungen

Nadellager sind Rollenlager mit dünnen, im Verhältnis zum Durchmesser langen zylindrischen Wälzkörpern, sogenannten Nadelrollen. Sie weisen trotz geringer Querschnittshöhe eine hohe Tragfähigkeit auf und eignen sich daher besonders für solche Lagerungen, für die in radialer Richtung nur wenig Platz zu Verfügung steht. Diese Lager werden in zwei Ausführungen hergestellt: mit Innenring und ohne. Zweireihige Nadellager sind besonders zur Aufnahme hoher Belastungen geeignet oder wenn die Belastung auf eine größere Fläche verteilt werden soll. Wenn mehrere Lager eingesetzt werden, sollte die Belastung möglichst gleichmäßig auf die einzelnen Lager verteilt werden.

Nadellager ohne Innenringe sind besonders geeignet, wenn die Wellensitze gehärtet und geschliffen und somit als Laufbahnen verwendet werden können. In diesen Fällen können größere Wellendurchmesser verwendet werden, als wenn Innenringe eingesetzt werden, und außerdem wird durch den Fortfall der Innenringtoleranzen eine höhere Laufgenauigkeit erreicht. Nadellager mit Innenringen sind in Funktion und Einbaumethoden mit Zylinderrollenlagern vergleichbar. Innenringe werden verwendet, wenn die Wellensitze nicht gehärtet werden können. Die Innenringe sollten axial auf den Wellen durch Anlageschultern oder Sprengringe gesichert werden. Zur Einbauerleichterung sind die Innenringlaufbahnen an beiden Seiten mit kleinen Anschrägungen ausgeführt.

Aktualisiert ( Sonntag, 13. April 2008 um 15:40 )
 

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